Konzept

Das Kinderreich Dresden, Kottmarstraße 1 in Loschwitz ist eine Kindertagesstätte in städtischer Trägerschaft mit einer Kapazität von 85 Plätzen. Davon sind 20 Plätze für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren und 65 Plätze für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Vier der Plätze sind für die Integration der Kinder mit erhöhtem Betreuungs- und/oder Förderbedarf vorgesehen.
Hervorzuheben ist der Kind-zentrierte Ansatz, der im pädagogischen Konzept seinen Niederschlag findet und im Alltag gelebt wird. Das unvergleichlich schöne Waldgartengrundstück für die Aufenthalte im Freien bietet für die Kinder viele Erfahrungs- und Rückzugsräume.
Gesundheitsfördernd ist vollwertige Verpflegung der Kinder durch die Kinderküche Dresden, die Möglichkeit zur Nutzung der Sauna in den kalten Jahreszeiten und tägliche Aufenthalte im Freien.
Die Räumlichkeiten der Kita sind in Themenbereichen strukturiert, die ganztätig nutzbar sind. Die Materialien sind für Kinder erreichbar und werden regelmäßig den Entwicklungsthemen und Interessen der Kinder angepasst.

Beziehungsgestaltung ist die Grundlage für Wohlbefinden und eine gelingende Entwicklung der Kinder.

Die Kinder spielen und lernen in altersgemischten Gruppen.

Pädagogische Fachkräfte ermutigen und unterstützen Kinder in ihrem Tun.

Wir etablieren Lernen von Anfang an durch die Förderung von Selbstbildungsprozessen.

Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder sind fester Bestandteil der täglichen Arbeit.

Wir dokumentieren Entwicklungsfortschritte der Kinder in Form von Portfolios.

Wir integrieren und wertschätzen Verschiedenheit und Individualität.

Wir sehen uns als Unterstützer der erziehenden Eltern.

Wir setzen auf kontinuierliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Individuelle Elterngespräche informieren über die Entwicklung der Kinder.

Elternabende orientieren sich an den Themen und Fragen der Eltern.

Wir setzen auf Kommunikation in regelmäßig statt findenden Elternratssitzungen.

Wir beteiligen Eltern an Entscheidungen und Entwicklungen im Kinderreich.

2018 - Umgang mit anders sein

Gespräch über Respekt und gegenseitige Akzeptanz

2018 - Trotzalter

Umgang mit aggressivem Verhalten

2018 - Schwindeln und Lügen

Was tun, wenn Kinder lügen?

2017 - Sexuelle Entwicklung von Kindern

Die sexuelle Entwicklung von Kindern bis zum sechsten Lebensjahr nach Shukura

2017 - Ergotherapie

Wann ist Ergotherapie sinnvoll, was kann sie leisten?

2016 - Kinder mit Entwicklungsbesonderheiten

Gespräch mit Dr. Karsten Böhme, Dipl.-Psychologe

2016 - Wie lernen Kinder in unserer Kita?

Ausführliche Erörterung unseres Konzepts

Essen

Das Kinderreich arbeitet mit der Kinderküche Dresden zusammen.
Die Kinderküche bietet Vollwertkost und geht auch auf Besonderheiten wie Glutenunverträglichkeit (Zölliakie), Lactoseunverträglichkeit und weitere Allergieformen ein.

Kinderküche

Kinder zum Essen an- und abmelden ist ausschließlich online möglich.
Mit Klick auf unten stehenden Button, verlassen Sie das Angebot des Kinderreichs und gelangen zur Kinderküche.
Hier geht es zur Essensbestellung

Häufig gestellte Fragen

Was machen Sie, wenn mein Kind nicht mit der Schere schneiden möchte?

Hierbei geht es vor allem um die motorische, speziell feinmotorische Entwicklung des Kindes.

Der Umgang mit der Schere beginnt schon im Krippenbereich und findet gerade in diesem Alter großes Interesse. Weiterführend im Kindergartenbereich bleibt die Benutzung der Schere für Kinder durch den ungehinderten Zugang zu dieser Selbstverständlichkeit. Die Benutzung der Schere ist also aus dem Kita-Alltag nicht weg zu denken. Sollte ein Kind dennoch den Umgang damit ablehnen, nutzen wir die Interessen und Themen des einzelnen Kindes zur Unterstützung und Anregung.

Auch in anderen Themenräumen und Bereichen finden die Kinder viele Möglichkeiten, ihre Feinmotorik zu trainieren. Im Alltagsgeschehen gibt es dazu vielfältige Anlässe: Beim Konstruieren mit unterschiedlichen Materialien im Baubereich, bei der Benutzung von Stiften, Leim und anderen Bastelmaterialien, beim Öffnen und Schließen von Knöpfen oder/und Reißverschlüssen usw

Gehen Sie mit den Kindern spazieren und machen Sie Ausflüge?

Spaziergänge und Ausflüge in einer größeren Kindergruppe sind bis zu einem bestimmten Alter und Entwicklungsstand nicht bildungs- und entwicklungsfördernd und eher im individuellen Rahmen der Familie sinnvoll.

Im Altersbereich ab ca. 5 Jahren unterstützen wir die Erweiterung des Umfeldes der Kinder durch Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Theaterbesuche, Fahrten mit der Schwebebahn, Waldgänge, Picknicks an der Elbe seien hier Beispiel gebend genannt.

Mein Kind möchte nicht in die Sauna der Kita, aber ich möchte gern, dass das Kind geht?

In diesem Fall liegt die Entscheidung ganz allein beim Kind. „Nachdrückliche“ Motivation, die von Eltern über die pädagogische Fachkraft weitergegeben wird, bewirkt beim Kind eher Unwillen und kann Auswirkungen auf die spätere Entwicklung haben. Deshalb nehmen wir auch an dieser Stelle die Bedürfnisse der Kinder ernst.

Wir empfehlen stattdessen, bei einem Familien-Saunabesuch das Kind spielerisch zu begleiten und so die Entscheidungsmöglichkeit dafür oder dagegen zu unterstützen.

Müssen die Kinder in ihrer Kita schlafen? Dürfen sie sagen, ob sie schlafen wollen oder nicht?

Jeder Mensch hat ein natürliches Schlafbedürfnis, zur Regulierung seiner Kräfte, zur Erholung und um Erlebnisse zu verarbeiten.

Kindern im Krippenalter und darüber hinaus, bieten wir je nach Bedürfnis Vormittags- und/oder Mittagsschlafzeiten an. Im Laufe der Entwicklung verändern sich diese bis hin zum Nicht-mehr-schlafen über den Tag. Diese Veränderungen nehmen wir wahr, besprechen sie mit den Kindern, beteiligen sie und hören ihren Bedarf. Mit dem Ziel, die Entwicklung einer natürlichen Körperwahrnehmung zu unterstützen. Und natürlich gehört der Austausch mit den Eltern auch dazu.